Ausbildung ehrenamtlicher Mitarbeiter bei der Ökumenischen Telefonseelsorge Main-Kinzig

Main-Kinzig- und Oberhessen-Stiftung unterstützt die wertvolle

Arbeit der ehrenamtlichen Mitarbeiter

Die Zahl der Menschen, die bei der TelefonSeelsorge anrufen, hat in den

vergangenen Jahren zugenommen. In der heutigen Zeit leiden Menschen aller Altersgruppen und aus den verschiedensten Lebensbereichen unter Einsamkeit, Isolation und zahlreichen anderen Problemen. Die TelefonSeelsorge bietet hier eine schnelle, leicht erreichbare emotionale Unterstützung.

 

Vor 42 Jahren wurde die Ökumenische TelefonSeelsorge Main-Kinzig gegründet. Heute sorgen 78 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 24 Stunden täglich, an sieben Tagen in der Woche dafür, dass alle Anrufer schnelle Hilfe erhalten. In sehr persönlichen Gesprächen können Sorgen und Probleme absolut vertraulich erzählt und besprochen werden. Die Anonymität ist für beide Gesprächsteilnehmer gewährleistet. Die ehrenamtlichen Helfer wissen, wenn das Telefon klingelt, nie welcher Mensch mit welchen Sorgen sie erwartet. Die Grundlage für gutes Zuhören, feinfühliges, richtiges Handeln und auch für die eigene Verarbeitung des Gehörten ist eine gute Ausbildung und die fortlaufende Qualifikation. Die Ausbildungskosten hierfür werden durch die Kostenträger nur zu gut drei Vierteln gedeckt. Die vorhandene Lücke muss durch Spenden gedeckt werden.

Norbert Ross und Petra Kalbhenn übergeben den symbolischen Spendenscheck (v.l.n.r.) Norbert Ross (Vorstand, MKO-Stiftung), Helmi Cuntz, (Vorstandsmitglied, Förderkreis Ökumenische Telefonseelsorge MKK), Bernhard Pfeifer (1. Vorsitzender, Förderkreis Ökumenische Telefonseelsorge MKK), Petra Kalbhenn (Vorstandsvorsitzende, MKO-S

Etwa ein Viertel der Kosten für die Aus- und Weiterbildung der unentgeltlich arbeitenden Helferinnen und Helfer muss ausschließlich über Spenden gedeckt werden. Vor diesem Hintergrund engagiert sich der 1999 gegründete Förderkreis, dessen Ziel es ist, die Arbeit der TelfonSeelsorge einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen und ideell und finanziell zu fördern.

 

Bernhard Pfeifer, Vorsitzender des Förderkreises und seine Stellvertreterin Helmi Cuntz freuten sich daher sehr über den Erhalt eines Spendenschecks in Höhe von 3.000 Euro der Main-Kinzig- und Oberhessen-Stiftung. Die beiden Stiftungsvorstände Petra Kalbhenn und Norbert Ross dankten den Vertretern des Förderkreises für ihr Engagement zur Zukunftssicherung der TelefonSeelsorge.