„Analog trifft digital“ 

Main-Kinzig- und Oberhessen-Stiftung informiert sich über Angebot des Mehrgenerationenhaus Anton in Rothenbergen

Der Eltern-Kind-Verein Gründau e. V. hat sich die Förderung von Familien zum Ziel gesetzt. Das Konzept des Mehrgenerationenhaus Anton versucht eine Antwort auf die Veränderungen des sozialen Lebens zu geben, da in der heutigen Zeit die traditionellen Netze der Familienverbände immer mehr wegbrechen. Diverse Angebote für Erwachsene und speziell für Seniorinnen und Senioren, u. a. in den Bereichen Digitalisierung erfreuen sich großer Beliebtheit. 

Der Vorstandsvorsitzende der Main-Kinzig- und Oberhessen-Stiftung, Norbert Ross, informierte sich darüber vor Ort. Cristina Oliva, Koordinatorin des Mehrgenerationenhauses im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Massimo Müller-Karpe, Lehrer an der Anton-Calaminus-Schule in Rothenbergen, gaben einen vertiefenden Einblick in das Projekt. Ältere Menschen im ländlichen Raum leben heutzutage häufig getrennt von Ihren Familien. Sie haben Schwierigkeiten, zu Kindern und Enkelkindern Kontakt zu halten, wenn sie mit der Nutzung digitaler Medien nicht vertraut sind. Außerdem bekommt man viele Informationen zu Veranstaltungen und Hilfsangeboten mittlerweile überwiegend online, so dass Senorinnen und Senioren oft wenig Zugang dazu haben. Das Projekt „Analog trifft digital“ hat zum Ziel, älteren Menschen unkompliziert die Nutzung digitaler Medien näher zu bringen. Dazu gehören neben Handys und Tablets auch der „klassische“ Computer. „Auf diese Weise möchten wir den Menschen ermöglichen, Kontakt zu Freunden und Familie zu halten und Ihnen außerdem zeigen, wie sie im Internet Informationen und Hilfsangebote finden können“, berichtet Cristina Oliva.

„‘Analog trifft digital‘ ist ein offener Treff, der in unserem Begegnungszentrum ANTONeria  stattfindet“, erläutert Massimo Müller-Karpe. „Ältere Menschen können zu den Treffen kommen und sich die Funktion ihrer Geräte erklären lassen und Hilfe bei Problemen erhalten.“
Die Beratung wird dabei von seinen Schülerinnen und Schülern aus der benachbarten Grund-, Haupt- und Realschule durchgeführt, sodass mit „Analog trifft digital“ ein generationsübergreifendes Projekt geschaffen wurde. „Die Senioren können ihre eigenen Geräte zu den Treffen mitbringen, es ist aber auch möglich, ein Tablet oder einen Computer von uns zu nutzen“, erläutern Cristina Oliva und Massimo Müller-Karpe. „Es hat sich gezeigt, dass die Hemmschwelle in einem solchen Treffen für ältere Menschen niedriger ist. Die Angst „sich zu blamieren“ ist geringer als gegenüber den eigenen Kindern oder Enkeln. Außerdem steht bei uns ausreichend Zeit zur Verfügung.“ Norbert Ross, Vorstandsvorsitzender der Main-Kinzig- und Oberhessen-Stiftung, zeigt sich begeistert und sieht in diesem Projekt eine gelungene Symbiose von Jung und Alt. „Eine förderungswürdige Idee und ein wunderbares Beispiel, dass zur Nachahmung inspirieren sollte!“
 

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