Als ob man live dabei wäre

Main-Kinzig- und Oberhessen-Stiftung unterstützt 

Berufsorientierungsprojekt an den Beruflichen Schulen: 5.000,00 Euro für Anschaffung weiterer „Virtual-Reality-Brillen“

Gelnhausen (jol). Während in vielen Schulen noch an grundlegender Ausstattung gearbeitet wird, bereiten sich die Beruflichen Schulen Gelnhausen seit Langem auf neue digitale Lernmethoden vor. Für das digitale Berufsorientierungsprojekt „360 Grad – Berufsbildung 4.0“ spendet die Main-Kinzig- und Oberhessen-Stiftung 5.000,00 Euro zur Anschaffung weiterer moderner VR-Brillen, die vor allem im Bereich Bewerbungstraining und Verkaufstraining im Einzelhandel eingesetzt werden. 

 

„Wir haben schon gute Erfahrungen gemacht“, berichtet Lehrerin Patricia Grendel, die das Projekt „Virtual-Reality-Brillen“ – kurz VR-Brillen – an den Beruflichen Schulen Gelnhausen leitet. Derzeit hat die Schule neun Ausführungen der modernen Technik zur Verfügung. Die Brillen vermitteln über 360-Grad-Sicht und Ton per Kopfhörer das Erlebnis, bei einem Bewerbungsgespräch oder ei einem Verkaufsgespräch dabei zu sein. In diesen beiden Bereichen werden die Geräte derzeit schwerpunktmäßig eingesetzt. Es werden wichtige Erfahrungen gesammelt. „Es gibt aber noch nicht ausreichend passende Lernsoftware, mit denen wir weitere Bereiche des Lernens an unserer Schule abdecken können“, erklärt die Lehrerin. 

Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Main-Kinzig und Oberhessen-Stiftung, Michael Harth, ist begeistert von den Wegen, die gesucht werden, um den Schülern bestmögliche Chancen für das Berufsleben zu gewährleisten.  „Ich bin beeindruckt, wie die Schüler mit der Technik arbeiten“, sagt Michael Harth bei seinem Besuch an der Schule. „Solche Projekte fördern wir gerne“. Die Stiftung, die zum 150-jährigen Bestehen der VR Bank Main-Kinzig-Büdingen im Jahr 2012 gegründet wurde, unterstütze gerne Projekte, die so zukunftsorientiert seien. Mit der Spende von 5.000,00 Euro ist die Anschaffung weiterer VR-Brillen auf dem modernsten Stand geplant. Ziel ist es, am Ende mit einem Klassensatz von 15 Brillen arbeiten zu können. 

 

„Wir sind sehr glücklich, dass wir so gute Förderer haben, die uns solche Projekte ermöglichen“, ist die stellvertretende Schulleiterin Claudia Abend sehr dankbar für die Hilfe. Während es die Schule gemeinsam mit dem Schulträger sehr gut schaffe, die Grundlagen wie Netzwerke und Rechner zur Verfügung zu stellen, seien Projekte zur Entwicklung des digitalen Lernens nur über solches Engagement möglich. 

Neben dem Einsatz beim Bewerbungstraining und im Einzelhandel sind derzeit zwei weiter Projekte mit den VR-Brillen im Entstehen. Sie sollen auch im Bereich Pflege für erste Erfahrungen genutzt werden und bei dem Bau eines E-Motors helfen. 

 

(Quelle: Gelnhäuser Neue Zeitung vom 18. Juni 2021)

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